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Seit jeher waren institutionelle Investoren sowie die Eigennutzer Migros, Coop und Maus Frères die dominanten Immobilieneigentümer im klassischen Shopping-Center Bereich.  Nischenplayer wie Family Offices und ausländische Investorengruppen waren insbesondere beim Ankauf von Spezialimmobilien (Autobahnraststätten, Fachmärkten, etc.) mit deutlich höheren Renditeanforderungen aktiv. Doch die Branche befindet sich jetzt in Bewegung.

Aufgrund der generell negativen Trends im Detailhandel sind viele Eigentümer von Einkaufszentren mit abnehmenden Besucherzahlen, Leerständen, sinkenden Mieterträgen und ressourcenintensiven Asset Management Aufgaben konfrontiert. Bei Finanzinvestoren müssen zudem im Rahmen der jährlichen Liegenschaftsbewertungen teilweise substanzielle Wertverluste hingenommen werden.

Diese Entwicklungen führen dazu, dass zahlreiche traditionelle Bestandeshalter das Retailexposure im Immobilienportfolio nicht weiter ausbauen oder sukzessive reduzieren möchten. Aufgrund der daraus resultierenden sinkenden Nachfrage hat sich gleichzeitig die Marktliquidität von Shopping Centren deutlich verschlechtert, so dass die Markpreise der Liegenschaften häufig unter den Bewertungswerten zu liegen kommen. Für gut positionierte Einkaufszentren besteht aber nach wie vor eine intakte Marknachfrage mit hohem Bewertungs- und Verkaufspreispotenzial.

Sergio Günthardt, Co-Head Capital Markets.

Weitere Informationen zum Thema Investment Shopping Center am Donnerstag, 7. Mai 2020 im Workshop der CBRE um 14 Uhr durch Sergio Günthardt (Foto), Co-Head Capital Markets.