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POP UP SHOPS: Dynamic Pricing für Retailflächen liegt im Trend – die Innenstädte werden dynamischer

Seit dem Lockdown und der Wiederöffnung der Ladengeschäfte hat sich auf dem Markt einiges getan. Eine Auswertung  des Online-Marktplatzes POP UP SHOPS (www.popupshops.com) zeigt, dass die Zahl der Pop-Up-Läden stark wächst  und die Nachfrage massiv steigt. Im Trend liegen Flexibilität und das Dynamic Pricing. Die Innenstädte werden dynamischer.

Die international tätige Schweizer Firma POP UP SHOPS ist auf Erfolgskurs: „Seit Februar sind die Buchungen massiv gestiegen. Seit dem Sommer 2020 ist das Flächenangebot zudem kontinuierlich gewachsen“, sagt Geschäftsführer Chalid El Ashker.

Es gebe zwei Arten von typischen Pop-up Shops: „Entweder in einem Shoppingcenter auf 5 bis 50 m2 während ein bis 14 Tagen oder ein Shop in der Stadt oder in einem Shopping Center zwischen 20-200 m2 während mindestens einem Monat, in der Regel mehr».

Flexibilität hoch im Kurs

Ein Auswertung von POP UP SHOPS zeigt: Der Trend ging bereits vor der Pandemie deutlich in Richtung Flexibilität. «Wir rechnen damit, dass in den nächsten drei Jahren mindestens 10% der Retailflächen basierend auf flexiblen Mietmodellen angeboten und weitere rund 10% umgenutzt werden», erklärt El Ashker.
Das traditionelle Vermietungsmodell wird von Mietern immer weniger gewünscht. «Folglich müssen die Vermieter sich anpassen. Entweder kommen sie dem Mieter massiv entgegen bei langfristigen Mietverträgen (z.B. bei der Miete oder sie übernehmen die Ausbaukosten) oder sie bieten flexiblere Verträge an. Bei flexibleren Verträgen hat der Vermieter den Vorteil, dass er oft noch eine marktgerechte Fixmiete verlangen kann», so El Ashker.   Zudem biete das flexible Modell auch die Chance, Strategien wie Dynamic Pricing, auch Smart Pricing genannt, zu nutzen, welche bereits in anderen Industrien fest etabliert sind. POP UP SHOPS ist in mehrere Projekte zum Thema “Dynamic Pricing für Gewerbeimmobilien” involviert und gehört unter anderem zu den Gewinnern der Startup Competition 2020/2021 der Managementschule IMD . 

Bei einigen Vermietern bedeutet dieser Wechsel, dass sie ihr Geschäftsmodell komplett umkrempeln müssen. Flexibel vermieten heisst: smart vermarkten, schnell entscheiden und abwickeln – dies im Vergleich zum traditionellen Mietmodell bei dem Verhandlungen und Vertragsschluss sich oft über Monate hinziehen. «Genau dort hilft unsere Plattform: wir bieten professionelles Online Marketing und eine Buchungslösung, um die Miete sehr effizient abzuwickeln».

Neue Konzepte im Fokus

Welche Branchen sind besonders als flexiblen Pop-up Flächen interessiert? Es zeigt sich, dass eine Vielzahl neuer Branchen in den physischen Retail wollen, nur an zweiter Stelle liegt die Mode-Branche, gefolgt von Beauty, Home & Living sowie Food & Drinks.

Quelle: www.popupshops.com/de

Zweites Open House in Paris von Joe & Joe

JO&JOE, ein hybrides Unterkunftskonzept, das Jugendherberge, Hotel und Wohnraum kombiniert, hat seine Präsenz in Paris verstärkt. Nach der ersten Eröffnung in Hossegor im Jahr 2017, gefolgt von Paris-Gentilly im Jahr 2019, setzt JO&JOE seine Expansion mit der Eröffnung eines neuen Hauses in der 61 rue de Buzenval im 20. Arrondissement fort. Das Projekt, eine Initiative von Novaxia, wurde 2016 aus den Bewerbern von “Reinventing Paris” ausgewählt. Nur zehn Gehminuten vom Place de la Nation entfernt, beherbergt das neue JO&JOE Open House außerdem das Pariser Skate Culture Kollektiv auf einer 20m² großen Ladenfläche, um den entschieden coolen und positiven Vibe der Marke zu zelebrieren. Im Sommer 2021 wird mit dem JO&JOE Vienna das erste Haus der Marke im deutschsprachigen Raum eröffnen.

toilettes

Ein Platz, um sich zu treffen und auszutauschen

Sei es als neues Hauptquartier der Locals oder ein Ort für Reisende, um sich auszuruhen – JO&JOE Paris Nation schafft mit seinen maßgeschneiderten Unterkünften ein einzigartiges Erlebnis. Als Standort hat JO&JOE das 20. Arrondissements als Viertel der Boho-Szene ausgewählt, um hier sein neues Haus zu eröffnen. 

„Wir freuen uns darauf, unsere Gäste und unsere Nachbarn zu treffen, und mit ihnen den JO&JOE-Spirit in einem Viertel zu teilen, mit dem wir viel gemeinsam haben”, so François Leclerc, Vice President Brand & Operations JO&JOE. 

Das Hotel bietet für jeden Geschmack etwas, von den “Together“-Schlafsälen für vier bis acht Personen mit Gemeinschaftsbad, bis hin zu privateren “Yours“-Doppelzimmern mit eigenem Bad. Insgesamt verfügt das Hotel über 162 Betten. Die öffentlichen Bereiche, die sowohl Reisenden als auch Einheimischen offen stehen, fördern ebenjenes Gemeinschaftsgefühl, das JO&JOE so wichtig ist, und ermöglichen es den Menschen, sich zu treffen und Kontakte zu knüpfen.

chambre triple

Dafür gibt es zum einen das “Happy House”: Gäste können sich hier rund um die Snack- und Entspannungs-Area frei bewegen, treffen und die Zeit miteinander verbringen. Zum anderen heißen das Restaurant, die Bar und die 100 Quadratmeter große Dachterrasse tagsüber wie auch nachts Reisende und Pariser willkommen.

Auch in puncto „Working remotely“ ist das JO&JOE Paris Nation dank der WOJO Coworking Spaces und einem Meetingraum mit einer Kapazität von bis zu 12 Personen (16 Stehplätze) bestens ausgestattet.

chambre double

„Mit diesem herausstechenden Projekt, das die Stadt der Zukunft ins Visier nimmt, können Pariser und Touristen gleichermaßen das authentische 20. Arrondissement entdecken. Das ikonische, für alle zugängliche Dach sowie die Holzstruktur machen es zu einem einzigartigen Ort. Das gesamte Projekt entspricht ganz der DNA von Novaxia”, so Joachim Azan, Präsident und Gründer von Novaxia, Investmentgesellschaft und Entwickler des Projekts.

rooftop

Quelle: https://group.accor.com

SWISS PROPTECH STUDIE 2020

Während der Zustand des Immobilienmarktes und seiner Akteure bald nach Ausbruch der Pandemie breit und ausführlich diskutiert wurde, war kaum etwas über die PropTechs zu erfahren. Die Studie basiert auf einer Umfrage bei den in der Schweiz tätigen PropTechs und untersucht, welche krisenbedingten Folgen die PropTech-Unternehmen erwarten und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben.

Swiss PropTech Studie 2020 mit den neusten Einschätzungen der Credit Suisse Immobilienökonomen zum Schweizer PropTech-Sektor und wie stark dieser von COVID-19 getroffen wurde.

In Kürze:

§  PropTech-Unternehmen sind die Treiber der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft. Sie verändern die Immobilienbranche und werden gleichzeitig von dieser geformt. Die PropTech-Industrie ist noch immer sehr jung, sieht sich aber mit COVID-19 bereits ihrer ersten Belastungsprobe ausgesetzt.

§  COVID-19 ist für PropTech-Unternehmen ein zweischneidiges Schwert: Langfristig dürften sie vom gestiegenen Bewusstsein für digitale Lösungen profitieren, kurzfristig drohen jedoch Projektverzögerungen, Schwierigkeiten bei der Kundenrekrutierung und Engpässe bei der Finanzierung.

§  Zudem gibt es innerhalb der jungen PropTech-Szene Verlierer und Gewinner, die sich fast die Waage halten. 41% kämpfen aufgrund der Pandemie mit einem Nachfragerückgang. Dagegen erfreuen sich 32% einer höheren Nachfrage.§  Zudem gibt es innerhalb der jungen PropTech-Szene Verlierer und Gewinner, die sich fast die Waage halten. 41% kämpfen aufgrund der Pandemie mit einem Nachfragerückgang. Dagegen erfreuen sich 32% einer höheren Nachfrage.

Build quelle *(Credit Suisse ¦ Swiss PropTech Studie 2020)

Küng steigt bei Chainwork ein

Über 15 Jahre führte Daniel Küng Switzerland Global Enterprise als CEO und ebnete Schweizer KMU den Weg in internationale Märkte. Sein Engagement für den Wirtschaftsstandort Schweiz stellt Küng nun in den Dienst der Schweizer Startupszene.

Der ehemalige Spitzenmanager tritt per sofort dem Verwaltungsrat von Chainwork bei, wo er sich mit einem substanziellen Investment beteiligt. Das Unternehmen hat im Zürcher Seefeld einen einzigartigen Begegnungsort für technologieaffine KMU, Startups und Investoren geschaffen, deren Vernetzung innovative Lösungen für nationale wie auch internationale Unternehmungen verspricht. 

Daniel King. Copyright: Chainwork

«Start-ups und etablierte Firmen können im grossen Rahmen voneinander profitieren», sagt Daniel Küng und führt aus: «Innovative Startups präsentieren dem Markt zwar technologiebasierte Lösungen, mit deren Hilfe sich effizienter, produktiver und transparenter arbeiten liesse. Oftmals fehlt es Startups jedoch an Wissen und Erfahrung, wie solche Lösungen im Markt verankert werden können und das Geschäft entsprechend nachhaltig strukturiert werden kann.»

Technologietransfer stärken

Gleichzeitig fehle etablierten Unternehmen das heute notwendige Know-how im digitalen Bereich, so Daniel Küng: «Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle in eine digital konzipierte Zukunft übertragen. Die tiefliegenden Bedürfnisse der Kunden müssen gezielt abgedeckt, die verfügbaren Daten richtig genutzt werden. Agilität ist gefragt.»

Die Schweiz gilt international als Hotspot für technologische Innovation und ist im weltweiten Wettbewerb optimal aufgestellt. Mit seinen Förderprogrammen, Eventreihen und Coworking-Angeboten unterstützt Chainwork die digitale Transformation von Unternehmen aktiv und bietet der Schweizer Wirtschaft einen einzigartigen Zugang zu zukunftsweisenden Technologien und einer kooperativen Mentalität, die sich durch den direkten Austausch mit Startups und Technologieunternehmen ergibt. Für den erfahrenen Unternehmer steht fest:  Für die Bewältigung grosser Zukunftsfragen gilt es qualitativ hochstehende Begegnungsräume zu schaffen, wo sich innovative Startups und etablierte Unternehmen auf Augenhöhe begegnen und austauschen können. Doch solche Angebote sind rar. Mit Chainwork will Küng dazu beitragen, dass diese Marktlücke geschlossen und der Wirtschaftsstandort Schweiz weiter als globaler Drehpunkt in der Technologie-Welt gestärkt wird. 

Mit seinem Coworking-Space, verschiedenen, bestens kuratierten Eventreihen und einem Startup-Förderprogramm ist Chainwork ein eigenes interaktives Ökosystem, worin sich die digitale Transformation von Schweizer Unternehmen beschleunigen soll. Daniel Küng wird seine langjährige Erfahrung als Verwaltungsratsmitglied und Investor bei Chainwork einbringen sowie sein nationales und internationales Netzwerk für die Projekte des Unternehmens aktivieren, um die richtigen Partner für dieses neue Ökosystem zu gewinnen.

Über Chainwork

Chainwork ist Startup-Förderer und Drehpunkt der nationalen und internationalen Tech-Community. Mit seinen Förderprogrammen, Eventreihen und Coworking-Angeboten unterstützt Chainwork die digitale Transformation von Unternehmen und bietet der Schweizer Wirtschaft einen einzigartigen Zugang zu zukunftsweisenden Technologien und einer kooperativen Mentalität, die sich durch den direkten Austausch mit Startups und Technologieunternehmen ergibt. Im Zürcher Seefeld bietet Chainwork einen Raum für Begegnungen, Erlebnisse, Kultur, Learnings und Networking – mit einem handverlesenen Mitgliederpool und generationenübergreifendem Anspruch.

Wo der Schuh wirklich drückt

Der PropTech Innovation Award 2020 sucht Lösungen für die drängenden Fragestellungen der Immobilienbranche. Die Bewerbungsphase ist gestartet.

Die Perspektive hat sich verändert. Wurde die Ideenvielfalt der aufstrebenden digitalen Innovatoren anfangs bestaunt und ihre disruptiven Geschäftsmodelle gefürchtet, so haben sich PropTechs und die Größen der Immobilienbranche mittlerweile aufeinander eingestellt. Die Erwartungen aneinander sind klar formuliert: Lösungen anstelle von Ideen! Klare Entlastungen anstelle von kreativen Nice-to-haves!

Im PropTech Innovation Award 2020, der jetzt in seine vierte Runde geht, spiegelt sich der Prozess der Annäherung wider. Für den mit 40’000 Euro dotierten Preis suchen die Initiatoren Union Investment und GERMANTECH in sechs neu zusammengestellten Kategorien diesmal sehr konkrete Antworten auf die drängenden Fragestellungen der Immobilienbranche.

«Die PropTech-Szene ist erwachsen geworden. Lösungen werden immer zahlreicher im direkten Austausch mit der Industrie entwickelt», sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG. «Mit unserer Initiative greifen wir diesen Reifeprozess auf. Es werden zukunfts- und tragfähige Lösungen gesucht. Und zwar dort, wo der Schuh bei uns und den relevanten Branchenteilnehmern wirklich drückt.»

Unter dem Motto «Digital Solutions for Urban Places and Spaces» zeichnet der PropTech Innovation Award 2020 die besten Lösungen in den Kategorien «Smart and Sustainable Buildings», «Efficient Decision Making», «Smart Living», «Smart Retail», «Future Office» und «Connected Hospitality» aus. Die Themenfelder wurden von Union Investment im Austausch mit Partnern der Immobilienwirtschaft ermittelt und bringen die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche auf den Punkt.

Die Vorausscheidung und Finalrunde mit 18 PropTechs sowie die Preisverleihung finden im Rahmen des PropTech Innovation Summit am 28. Mai 2020 in der Kulturbrauerei in Berlin statt. In sechs parallel laufenden Themensessions erhalten die drei besten PropTech-Unternehmen pro Kategorie die Chance, ihre Lösungsansätze in kleineren Gruppe vor einem spezialisierten Fachpublikum, zum Beispiel Hotelexperten oder großen Bestandhaltern, zu präsentieren. Die von den Fachexperten gekürten Gewinner der sechs Kategorien treten im Anschluss vor 400 Gästen gegeneinander an und werden von einer internationalen Fachjury bewertet. «Die Qualifying-Runden mit insgesamt 18 Start-ups und dem Fokus auf ein zentrales Thema sind eine neue spannende Plattform, mit dem Ziel, Kooperationen gezielt anzubahnen und Ideen im direkten Austausch mit der Branche weiterzuentwickeln», sagt Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Bewerbungen für den PropTech Innovationen Award 2020 können bis zum 15. Februar 2020 eingereicht werden. Informationen und Zugang zur Bewerbungsplattform unter: www.proptech-innovation.de 

Der PropTech Innovation Award wird von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. Mehr als 500 PropTechs aus aller Welt haben sich in den bisherigen Durchläufen für den renommierten Preis beworben. Im letzten Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabble Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 gehören zudem Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.