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Sich bei Antipasti zu Aktien beraten lassen oder bei der Kontoeröffnung eine köstliche Bowl genießen widerspricht sich? Ein neues Lokal in Basel beweist mit seinem Konzept das Gegenteil. Hinter dem Namen „Die Station“ verbirgt sich nicht etwa eine Haltestelle an einem Bahnhof, sondern ein innovatives Bistro in der Kundenzone der Bank Cler am Aeschenplatz in Basel. Die Station eröffnete am 24. Januar und überrascht mit einem ungewöhnlichen Gastrokonzept. Die Schweizer Store Makers von umdasch zeichneten sich für das Design-Konzept, den Möbelbau und die Umsetzung verantwortlich und erschufen damit eine spannende Symbiose aus Gastrofläche und Kundenzone.

Um als Bank auch die jüngere Kundschaft anzusprechen, bedarf es heutzutage einer attraktiven Inszenierung derGeschäftsstelle als Treffpunkt mit Erlebnischarakter. Aus diesem Grund engagierte die Bank Cler den erfahrenenFoodblogger und Restauranttester Tom Wiederkehr für die Konzeption eines innovativen Gastro-Begegnungsortes. Mit denBankräumlichkeiten fließend verbunden präsentiert sich von nun an das Restaurant „Die Station“ tagsüber als moderne Gastro-Begegnungszone, in der Bankkunden, Passanten und Genussfreunde gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Regelmäßig wechselnde Kulinarik aus aller Welt kombiniert mit lokalen und saisonalen Zutaten verspricht, dass den Kunden in gustatorischer Hinsicht nie langweilig wird. Nach Geschäftsschluss verwandelt sich die Station – durch eine Glaswand von der Bankfiliale abgetrennt – in eine angesagte Bar. Die Station – der Name ist Programm Julia Mitteregger, Innenarchitektin bei umdasch, zeichnete sich verantwortlich für das Designkonzept der Station und gibt Einblick in die Idee hinter dem Konzept: „Zahlreiche Elemente im Feinschmecker-Bistro lehnen sich an die Bild- und Formensprache einer Zugstation an. So kommt die Menütafel einer altmodischen Fallblattanzeigetafel gleich – nur, dass sie statt der Abfahrtszeiten von Zügen über köstliche Speisen Auskunft gibt.

Akustisch wird die Bahnhofsstimmung durch dastypische ratternde Geräusch der sich umklappenden Buchstabenblätter untermauert.“ Außerdem findet die übersichtlicheBeschilderung im Rahmen der Zonierung, wie in Bahnhöfen üblich, auch im neuen Lokal Anwendung. Die Kaffee-, Bowl-oder Gebäcktresen sind plakativ beschriftet und gleichen durch ihre formale Gestaltung modern interpretiertenTicketschaltern, wodurch sich die Kunden schnell einen Überblick über das kulinarische Angebot verschaffen können.Zudem platzierten die Store Makers von umdasch im Sitzbankbereich hohe Metallregale, die den Gepäckablagen aus Zügenähneln. Die charakteristischen Farben Blau und Rot, die man aufgrund ihrer guten Sichtbarkeit ebenfalls aus demBahnhofskontext kennt, ziehen sich wie ein (blau-)roter Faden durch das gesamte Restaurantkonzept. Kombiniert werdendiese beiden kräftigen Farben mit Weiß- und Beige-Tönen sowie hellem Holz, cleanen Mosaik-Fliesen und runden, weichenFormen. Schwarze Barhocker und Tische aus Metall bilden einen reizvollen Gegensatz zum hellen Farbkonzept und erinnern an die Eisenkonstruktionen der Bahnhöfe von früher. „All diese Elemente“, resümiert die Schweizer NiederlassungsleiterinAnna Herzig, „sollen den Gästen das Gefühl geben, sich im Speisewagen eines alten Zugs zu befinden und sie in ihrerMittagspause auf eine kulinarische Entdeckungsreise schicken, die sie den stressigen Alltag vergessen lässt.“

„Delikatessen-Lager“ für Feinschmecker

Der Feinkostladen „Das Depot“, der direkt an die Station angeschlossen ist, bietet die Köstlichkeiten aus dem Bistro zumVerkauf an, lädt jedoch auch zum längeren Verweilen ein. Die Kunden erwartet dort ein umfangreiches Sortiment anDelikatessen, darunter erlesene Weine und ausgewählte Leckerbissen, inmitten eines ähnlichen Farb- und Designkonzeptswie in der Station. Das Depot soll – wie der Name schon verrät – wie eine Lagerfläche in einer Bahnstation anmuten. Zudiesem Zweck haben die Store Makers von umdasch das Delikatessengeschäft im Stil eines Lagers gestaltet – dieser Effektwird durch hohe Regale an den Wänden und der Verwendung von Leitern erzeugt.

Gastronomie meets Store Design

Die Anforderungen der Gastronomie kennen und ansprechende Store Konzepte designen, planen und umsetzen – an einund derselben Location konnten die Schweizer Store Makers von umdasch gleich mehrere ihrer Kernkompetenzeneindrucksvoll unter Beweis stellen und so gemeinsam mit Tom Wiederkehr die Gastrofläche der Kundenzone der Bank Clerneu erfinden. In ihren erfahrenen Händen lag der gesamte Prozess von der Designkonzeption bis zur Umsetzung des Möbel-und Ladenbaus. Das Resultat – ein einzigartiges Gastronomiekonzept, das man hinter seinem Namen „Die Station“ auf denersten Blick nicht vermuten würde.

Quelle: www.umdasch.com/https://we.tl/t-B2NeAeGUNU