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Scala-Manager Hofmann sieht den stationären Handel zukünftig mehr als Erlebnisort der Markeninszenierung als als reine Verkaufsstelle – Und: Digital Signage soll zum Erfolgsfaktor werden.

Der Handel ist im Wandel – ein Mal mehr. Kunden erwarten, dass Einkaufen zum Erlebnis wird und dass eine individuelle Beratung rund um ein Produkt stattfindet. Zugleich steigen das Markenbewusstsein und der Wunsch nach identitätsstiftenden Waren, die die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Gebrauchsgüter und Dienstleistungen werden zunehmend zum Ausdruck einer gesellschaftlichen Haltung des Konsumenten. Die Frage, was passt zu mir als Käufer, stellt sich immer öfter. Eine Tendenz, die weit über die reine Bedarfsdeckung hinausgeht. Die Beantwortung dieser Frage könnte zunehmend der Handel übernehmen, der einzelne Marken und Produkte direkt am Point of Sale inszenieren könnte. Das könnte gerade für den stationären Einzelhandel auch ein attraktives Geschäftsmodell werden.  

Matthias Hofmann, DACH-Manager des Digital-Signage-Marktführers Scala.

«Wir werden erleben, dass der Handel zukünftig nicht mehr nur am Umsatz verkaufter Waren gemessen werden wird, sondern auch daran, wie er das Marketing und die Markenkommunikation der Produkte und Hersteller unterstützt», ist sich Matthias Hofmann sicher. Hofmann ist DACH-Manager des Digital-Signage-Marktführers Scala und ausgewiesener Handelsexperte. Hieraus könnten sich mittelfristig auch ganz andere Geschäftsmodelle ergeben. Statt Waren nur in Regale zu räumen und zu hoffen, dass der Kunde zugreift, könnten ganzheitliche Erlebniswelten entstehen, die Käufer an eine bestimmte Marke binden und diese faszinierend erscheinen lassen. Der Handel könnte so nicht nur von Handelsmargen und Werbekostenzuschüssen profitieren, sondern auch einen Teil der Marketing- und Werbeetats abbekommen, ähnlich wie derzeit das Web.

«Wo anders als direkt am Point of Sale könnte eine Marke oder ein Produkt besser erlebbarer gemacht werden», fragt Hofmann.

Idealerweise verbünden sich in der Kommunikation starke Handelsmarken mit starken Produktmarken und sorgten so für maximale Image-Transfers und Vertrauensvorschüsse.

Um dies zu ermöglichen sei eine weitere Digitalisierung des Handels und ein neues Bewusstsein für eine moderne Customer Experience notwendig. Technologien wie Virtual- und Augmented Reality, individuelle und kundenbezogene Informationsanzeigen über Monitore oder das Smartphone des Käufers sowie Künstliche Intelligenz, Nearfield Communication und Social-Media-Applikationen müssten mehr Einzug im Handel halten. «Markeninszenierung im Handel bedeutet, den Kunden mit allen Sinnen und einzeln anzusprechen und seine Informationsinteressen zu befriedigen bevor er sie selbst gedacht oder ausgesprochen hat. Moderne Markenkommunikation ist proaktiv», so der Scala-Manager.

The Event

Wie das funktionieren kann, wie auch der mittelständische Einzelhandel von neuen Technologien und Geschäftsmodellen profitiert und was heute schon technischer Standard ist, verrät Matthias Hofmann im Rahmen des Fachforums «ZUKUNFT HANDEL? Multi Channel, Cross Channel, No Channel = Human Retail!» am 13. März im Soho House in Berlin. Hofmann ist dort einer von mehreren Sprechern aus allen Bereichen des Handels, unter anderem von Nike, Ikea, Lekkerland, Daimler und dem KaDeWe. Wer sich für das Fachforum interessiert, kann sich direkt beim Veranstalter «The Retail Academy» anmelden und bekommt hier Informationen: http://the-retail-academy.com/ra_courses/zukunft-handel-fachforum-berlin-2-2.

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