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Caran dache eröffnete am Freitag, 13. März, seine erste Atelier-Boutique mitten im neuen Kunstquartier von Lausanne, der «Plattform 10». Passend zum Museumskomplex, der hier entsteht, werden auch Kunst-Workshops angeboten, die Gross und Klein den Weg in die kreative Welt  von Caran d‘Ache weisen. Eine der Arkaden dient als Ausstellungsort für Kunstschaffende. Jedes Jahr dürfen mehrere Künstler deren Wände mit ihren Werken schmücken. 

Die neue Atelier-Boutique, die Caran d'Ache zusammen mit Kramer-Krieg betreibt, steht in perfekter Übereinstimmung mit den Werten der Genfer Manufaktur, nämlich Kreativität und Wissensvermittlung. Die Atelier-Boutique erstreckt sich über vier miteinander verbundene Arkaden: ein ganz in Rot gehaltener Empfangsbereich, in dem die Geschichte von Caran d‘Ache erläutert wird, ein Atelier für Kreativ-Workshops mit Galerie, eine Arkade für die Personalisierung von Stiften und Schreibgeräten sowie eine Boutique mit Produkten für die Schöne Kunst und den Schreibgeräte-Kollektionen. 

Kreativ-Workshops für Gross und Klein

In der Atelier-Boutique dreht sich alles um das Erlebnis der Besucher jeden Alters, die hier – dank  dem breiten Angebot an Workshops – ihre eigene, farbenfrohe Geschichte erzählen können. Die Workshops stellen diverse Produkte  von Caran d‘Ache in den Mittelpunkt, thematisieren aber auch aktuelle kreative Trends wie Kalligrafie, Städteplanung, Basteln oder auch Upcycling, also die Kunst, Alltagsgegenstände wiederzuverwenden oder aufzuwerten. Auf Anfrage organisiert Caran d’Ache ausserdem Apéros, Kreativ-Geburtstage oder auch Kreativ- und Teambildungs-Workshops für Unternehmen.

Die erste Galerie von Caran d’Ache

Die Atelier-Boutique bietet zudem Raum zum Entdecken von Kultur und Kunst. Die Location wird dabei selbst zur Ausdrucksfläche, die Arkadenwand zum Bildträger. Da sich Caran d’Ache zur Talentförderung berufen fühlt, erhalten jedes Jahr andere junge Künstler freie Hand, um die Wände einer Arkade nach Belieben mit ihren innovativen kreativen Konzepten zu bedecken. Gleichzeitig erhalten sie den Auftrag, den berühmten sechseckigen Stift von Caran d’Ache mittels einer 3D-Skulptur neu zu interpretieren.

«L’Odyssée des Crayons» by Nicolas Bamert alias L’Original 

Nicolas Bamert alias L’Original darf die Arkaden von Caran d’Ache als erster mit neuem Leben füllen: Der bekannte Lausanner Künstler ist bekannt für seine phantasievollen Farbwelten sowie seine ungewöhnlichen, farbenfrohen Installationen. Für diesen Raum erschuf er ein riesiges Fresko in peppigen Nuancen, das die fröhliche, lebendige Interpretation einer traditionellen Schweizer Gebirgslandschaft zeigt, in der Caran d’Ache Stifte in Form von Familienpaaren zu sehen sind. Mehrere Karikaturen, die die weiteren Abenteuer der Stiftfamilien darstellen, schmücken ebenfalls die Wände der Galerie. In der Ausstellung «L’Odyssée des Crayons» (Die «Bleistift-Odyssee») sind auch drei Skulpturen in Form von 2 Meter hohen Bleistiften und eine Schaufensterdekoration bei Kramer-Krieg in der Rue Centrale zu sehen. 

Die «Plattform 10» als neues Kunstquartier von Lausanne

Die «Plattform 10» wird aus dem künstlerischen und kulturellen Leben von Lausanne bald nicht mehr wegzudenken sein: Ab 2021 trifft das Musée cantonal des Beaux-arts de Lausanne (mit den Stiftungen Toms Pauli und Felix Valloton) hier auf das Musée de l’Elysée und das Mudac. 

Das neue Kunst- und Kultur-Areal versteht sich gleichzeitig als Flaniermeile mit Grünflächen und einer «Kultur-Allee» mit vierzehn Arkaden. Vier davon sind Caran d’Ache gewidmet.

Bildcredits: Caran d'Ache