logo

Die Ambiente ist mit ihrem Special Interest Ethical Style ein wichtiger und wertvoller internationaler Handelsplatz für nachhaltig produzierte Konsumgüter. 160 Aussteller der Leitmesse wurden dafür von einer Fachjury ausgewählt. Die nachhaltigen und sozialverträglichen Produkte sind sowohl vom 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt am Main live zu erleben, als auch 365 Tage im Jahr in der Ausstellersuche online dargestellt.

Verbraucher wünschen sich zunehmend ein positives Gefühl bei den Dingen, mit denen sie sich umgeben. Sie werden achtsamer und kritischer beim Einkauf, sind in der Regel gut informiert und fragen nach Herkunft, Herstellung, Materialien und Sozialverträglichkeit der Produkte. Der Handel hat das erkannt und bedient die Kundenwünsche beispielsweise mit recyclingfähigen und Fair Trade-Projekten. Doch welche Anbieter und welche Produkte sind tatsächlich nachhaltig? Antworten dazu gibt das Special Interest Ethical Style der Ambiente.

Insgesamt 160 Unternehmen, davon 85 Neubewerbungen sowie 75 Aussteller der Vorveranstaltung, die ebenfalls eine Bestätigung für 2022 erhalten haben, wurden für das kuratierte Verzeichnis von der Fachjury ausgewählt. Dabei haben sie bewiesen, dass sie nach ökologischen und sozialverträglichen Kriterien produzieren. Nun können sie mit der Filterfunktion Ethical Style in der Online-Ausstellersuche gefunden werden und erhalten einen Hinweis an ihrem Stand vor Ort auf der Ambiente.

„Der Special Interest Ethical Style ist ein wertvolles Instrument für den zeitgeist- und zukunftsorientierten Handel und führt die Messebesucher über alle Angebotsbereiche hinweg zu Unternehmen, die nachhaltig und sozialverträglich hergestellte Produkte präsentieren“, sagt Yvonne Engelmann, Leiterin Ambiente Living & Giving, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Sechs klar definierte Kategorien bilden dabei die Leitplanken. Diese sind: umweltfreundliches Material, ressourcenschonende Herstellung, faire und soziale Produktion, Re- oder Upcycling Design sowie Handarbeit und nachhaltige Innovation.

Welche Unternehmen und Produkte aufgenommen werden, obliegt einer unabhängigen Jury internationaler Experten. Diese setzt sich zusammen aus Christina Bocher (DEKRA Assurance Services GmbH), Kees Bronk (CBI, Center for the Promotion of Imports from Developing Countries), Lutz Dietzold (Rat für Formgebung), Max Gilgenmann (Experte für textile Nachhaltigkeitskriterien), Sabine Meyer (Side by Side, Caritas Wendelstein Werkstätten) sowie Mimi Sewalski (avocadostore.de).

Die Fachjury hat sich unter anderen für Originalhome und dessen Beispiel für „bewusstes Leben“ entschieden. „Organisches Innendesign, das wirklich etwas bewirkt, ist die Mission von Originalhome. Sie haben acht Wirkungskategorien definiert, die unter anderem umweltfreundliche Produkte und Produktionsprozesse sowie ethische und soziale Verantwortung umfassen. Indem sie über die sozialen und ökologischen Auswirkungen der einzelnen Produkte informieren, wollen sie bewusste Konsumentscheidungen unterstützen. Darüber hinaus arbeitet Originalhome daran, seine CO2-Emissionen zu kompensieren, um klimaneutral zu sein“, begründet Jurymitglied Christina Bocher ihre Entscheidung.

Auch Vasap Design konnte die Fachjury überzeugen. Dazu sagt Jurymitglied Max Gilgenmann: „Vasap Design sticht nachhaltig aus dem Mainstream hervor, indem sie ausschließlich mit recyceltem Plastik produzieren und hierzu einen eigenen Recyclingkreislauf, inklusive gemeinwohlorientierter Zusammenarbeit mit lokalen Müllsammlern in Brasilien, aufgebaut haben. So macht Plastik Sinn und hat uns überzeugt.“

Die lange Vorarbeit des Unternehmens Koziol hat sich ausgezahlt und die Jury beeindruckt: „Koziol, die führende Marke für Haushaltswaren aus Kunststoff, hat ein Jahr im Labor verbracht und ein neues Material entwickelt, das aus Zellulosefasern und Thermoplasten besteht. Dadurch sind die Artikel zu 100 Prozent recycelbar. Damit setzt sich Koziol an die Spitze der Nachhaltigkeitsdiskussion in seiner Kategorie. Die neuen Millennial- und Generation Z-Konsumenten von heute, die den Klimawandel als ihre größte Sorge bezeichnen, werden das zu schätzen wissen“, sagt Jurymitglied Kees Bronk.

Auch über den Special Interest Ethical Style hinaus gibt es wertvolle nachhaltige Projekte auf der Ambiente zu entdecken. Hier sticht zum Beispiel die Initiative MADE51 hervor, die bereits zum vierten Mal im Rahmen einer Sonderpräsentation an der Ambiente teilnimmt. Die Initiative unter dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zeigt in der Galleria 0 wieder einzigartige, handgefertigte Wohn- und Modeaccessoires, die in Flüchtlingscamps in über 30 Ländern der Welt hergestellt werden. Durch die Teilnahmen an der Ambiente hat MADE51 unter anderem Aufträge von großen internationalen Marken erhalten, die bereit waren Flüchtlingshandwerker*innen in ihre Lieferketten aufzunehmen und ihnen damit ein Einkommen zu sichern sowie Anerkennung und Wertschätzung zu geben.

Die Ausstellersuche mit der Filterfunktion zum Special Interest Ethical Style ist unter folgendem Link abrufbar: ambiente.messefrankfurt.com/ethicalstyle-exhibitors

Quelle: www.ambiente.messefrankfurt.com

Share This

Share this post with your friends!